Historie - Fork & Fiddle

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Historie

Aus der Band - Geschichte

Vor vielen Jahren gab es in Rostock eine Folkband namens Eikboom. In dieser musizierte auch unser Oliver. Als er sein Studium beendet hatte, zog er nach Weimar und konnte aber von der Musik nicht lassen. So gründete er 1992 "Morgentau".

Nach einer größeren Umbesetzung Ende 1996 mußte, um dem neuen Pepp gerecht zu werden, auch ein neuer Name her. Also gab es ab Mitte 1997 "Fork & Fiddle" und die Tanzgruppe "The Tumbling Teaspoons". Zur gleichen Zeit erfolgte nochmals ein kleiner Personalwechsel und 2 Jahre später eine weitere Umbesetzung.

Aber mit solchen Fragen wie "wer wann mit wem und für wen und warum" wollen wir an dieser Stelle natürlich niemanden langweilen. Aussparen müssen wir auch andere Themen wie zum Beispiel das Problem der langen Umbaupausen oder die ungeklärte Diskussion um die farbliche Abstimmung von Notenhefter und Notenständer. Was nicht heißt, daß wir uns über die Jahre nicht mit wichtigen Fragen beschäftigt hätten:

  • Wie verhält man sich vor 3 Leuten, wenn man 300 erwartet hat und umgekehrt?

  • Wie nimmt man folkstanzunerfahrenen Menschen die Angst vorm Tanzen?

  • Wie einigt man sich basisdemokratisch auf eine einheitliche Auftrittskleidung?

  • Was wird aus der Probe, wenn Wein und Chips schon vorzeitig ausgehen?

  • Und warum dürfen nur Erwachsene keine Zeit zum täglichen Üben haben?


Manche Antworten haben wir schon gefunden, andere Themen noch nicht einmal benannt, als da wären: "Musik als Helfer in der Partnervermittlung" oder "Ladenbesitzer und ihre Beziehung zu Straßenmusikanten".

Eines der besonderen Erlebnisse war eine der Fahrten von Weimar nach Dresden, die bei Eis und Schnee im Stau stecken blieb und schließlich mehr als 7 Stunden dauerte. Sowas passiert natürlich nur dann, wenn keine Zeitreserve eingeplant ist. Aber mit Gelassenheit, Improvisationsvermögen und verständnisvollem Folkstanzpublikum gelang auch diese "Mugge".

Geschichte entsteht also letztlich aus Geschichten. Aus all den Momenten, in denen das Mikro aussteigt, die Saite reißt oder sich wieder mal ein Glas Wein über die Noten ergießt. Aus den vielen Folkstanzfreunden, die mit ihrer ganz eigenen Frage, Begeisterung oder Geste jeden Auftritt einmalig und unverwechselbar werden lassen. Und aus jedem Veranstalter, der sich in liebevoller Art um das Gelingen des Konzertes kümmert.

Manchmal genügt Folkstanz als Erklärung, manchmal braucht es viel oder ganz viel Geduld. Wenn es gut geht, akzeptieren sogar die Eltern das Treiben von Tochter oder Sohn als sinnvolle Freizeitgestaltung. Dann ist auch der Weg nach Rudolstadt nicht mehr weit, wo bei Tanz und Folk irgendwann niemand mehr nach Anzugsordnung oder Altersunterschieden fragt. Bei solchen Musizier-Gelegenheiten zeigt sich übrigens ein anderer Unterschied - und zwar der zwischen Musikanten und Musikern: Musikanten können sich spontan und ohne großen Aufwand irgendwo hinstellen und musizieren - Musiker kaum.


 
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